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Siegessicher sehen die Frühschwimmer im Salzwedeler Freibad der nächsten
Mission-Olympic-Runde entgegen. Bis zum 15. September muss die Bewerbung
abgegeben werden. Die Hansestadt hofft, das Finale der besten Fünf zu
erreichen. Foto: Torsten Adam
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Salzwedel ist als eine von 38 Kandidatenstädte im diesjährigen
Mission-Olympic-Wettbewerb ausgewählt worden (wir berichteten). Jetzt soll
die Chance genutzt werden, als Deutschlands aktivste Stadt ausgezeichnet zu
werden. Unter Federführung des Behindertenund Rehabilitationssportverbandes
(BSV) sind sportliche Initiativen gefragt, die die namhafte Jury
beeindrucken. Um Ideen ist BSV-Chef Horst Staaks nicht verlegen.
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Salzwedel. Nachdem Salzwedel – wie auch Arendsee und Bitterfeld-Wolfen in
Sachsen-Anhalt – die erste Hürde genommen hat, will der BSV jetzt in drei
der vier vorgegebenen Kategorien punkten. In Zusammenarbeit mit der
Kreisvolkshochschule und hiesigen Krankenkassen sollen die Aktionstage
"3000 Schritte" fortgesetzt und durch Radtouren durch die Altmark und das
Wendland im August, September und Oktober ergänzt werden.
Das Freibad soll eine
Sommerbegegnungsstätte für alle Altersgruppen werden, erläutert Horst
Staaks. Benachbarter Tennisclub und Fitnesscenter sollen einbezogen,
Paddeltouren auf der nahen Dumme möglich werden. Integriert in diese
Vision seien auch die 63 in Salzwedel existierenden Selbsthilfegruppen,
deren Vorsitzende demnächst im Eskadron zusammentreffen. Im Freibad selbst
bietet der BSV bereits in der zweiten Saison zusätzliche Öffnungszeiten
an. Besonders das Frühschwimmen wird rege genutzt, nicht nur von
Bürgermeisterin Sabine Danicke. Gestern um 7 Uhr drehten zirka 30
Frühaufsteher ihre Runden im 21 Grad warmen Wasser.
Des Weiteren will der BSV Betriebssportfeste anregen, diese personell und
materiell unterstützen. "Insbesondere denken wir da an die Mitarbeiter der
Stadt- und Kreisverwaltung", so Staaks. Aber auch mittelständische
Unternehmer sollten derartige Vorhaben planen, wünscht er sich ebenso wie,
dass weitere Sportvereine Initiative ergreifen.
Die Salzwedeler sind ein sportliches
Völkchen. Die Statistik belegt das. 4415 der knapp 21 000 Einwohner
treiben aktiv Sport in einem Verein, 143 sind als Übungsleiter tätig.
Damit bewegt sich mehr als jeder fünfte Hansestädter (20,67 Prozent). Zum
Vergleich: Im Altmarkkreis liegt der Organisationsgrad bei 18,82 Prozent,
in Sachsen-Anhalt bei 14,86 Prozent.
Im November wird die achtköpfige Jury, in der unter anderem
Ex-Weitsprung-Olympiasiegerin Heike Drechsler und TV-Sportkommentator
Erich Laaser sitzen, die fünf besten Bewerbungen küren. Diese Städte
dürfen ein "Festival des Sports" ausrichten, ehe der Sieger des von
Coca-Cola und Deutschem Olympischen Sportbund ausgerichteten Wettstreits
ermittelt wird. Der darf sich dann auf 100 000 Euro freuen. Für Horst
Staaks gibt es nur dieses Ziel: "Wir wollen Erster werden."
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Artikel aus der
Altmarkzeitung vom 27.08.08
"Aktivste Stadt": BSV bewirbt sich
Spaß- und Schwimmfest für hunderte Kinder im Freibad
SALZWEDEL (mei).
Der Behinderten- und Rehabilitationssportverein (BSV) Salzwedel bewirbt sich
- auch als Vertreter der Kreis- und Hansestadt Salzwedel - für den
Wettbewerb "Deutschlands aktivste Stadt im Sport", der von der "Mission
Olympic" für 2008/2009 ausgeschrieben worden ist.
Als Mitgestalter der Olympischen Woche,
die am Montag begann und noch bis Freitag, 29. August, an der
Lessing-Grundschule (Thälmann-Straße) in Salzwedel läuft, richtet der BSV in
diesem Rahmen und mit finanzieller Hilfe der "Aktion Mensch" zwischen den
Olympischen Sommerspielen und den Paralympics in Peking im Salzwedeler
Freibad am Dämmchenweg ein Spaß- und Schwimmfest aus:
- Heute, Mittwoch, 27. August, für über
220 Schüler der Lessing-Grundschule;
- Freitag, 29. August, für 300 Kinder der
beiden Salzwedeler Förderschulen sowie zwei weitere Schulen und den
Integrativen Kindergarten an der Goethestraße.
Beginn ist jeweils 9 Uhr.
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